Ilse Kokula – Pionierin der Lesbenforschung | Kinofilm und Gespräch
Ein filmisches Porträt würdigt Ilse Kokula, eine der ersten Stimmen der Lesbenforschung. Im Anschluss spricht Regisseurin Madeleine Marti über Entstehung, Kontext und Bedeutung dieser beeindruckenden Lebensgeschichte zwischen Wissenschaft, Aktivismus und Sichtbarkeit.
Im Rahmen von Tea Time für Lesben zeigen wir den Dokumentarfilm Ilse Kokula – Pionierin der Lesbenforschung. Im Anschluss findet ein Online-Gespräch mit der Regisseurin statt.
Ilse Kokula, geboren 1944 in Schlesien, zählt zu den zentralen Figuren der Lesbenforschung im deutschsprachigen Raum. Trotz früher Bildungsbarrieren eignete sie sich ihr Wissen selbstbestimmt an und leistete bereits in den 1970er Jahren grundlegende wissenschaftliche Arbeit. Ihre Abschlussarbeit über die HAW-Frauengruppe veröffentlichte sie 1975 im Umfeld des Lesbischen Aktionszentrums (LAZ).
Zum 75. Geburtstag von Ilse Kokula schuf die Literaturwissenschaftlerin Madeleine Marti dieses einfühlsame filmische Porträt – eine Hommage an eine Frau, die wissenschaftliche, politische und gesellschaftliche Räume nachhaltig geprägt hat. (Schweiz/Deutschland, 2019, 30 Min., Regie: Madeleine Marti)
Datum: 18. Mai 2025 / Zeit: 16:00 Uhr bis 18:00 Uhr / Ort: LAB Altona in der MOTTE, Eulenstraße 43, 22765 Hamburg / Veranstaltet von:Länger aktiv bleiben e.V. (LAB Hamburg) und Älterwerden unterm Regenbogen
Die Teilnahme ist kostenlos. Spenden zur Unterstützung unserer Arbeit sind willkommen, aber keine Voraussetzung für die Teilnahme. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich – wir freuen uns aber, wenn ihr euch vorab anmeldet, da uns das die Planung erleichtert. Meldet euch gern unter: altona@labhamburg.de
Die Veranstaltung ist barrierearm zugänglich. Ein Fahrstuhl ist vorhanden. Alle Informationen
#regenbogen #regenbogenalter #qhm #queer #lesben #lgbt #gay #kino #cinema #community #hamburg #history Bild und (c) Madeleine Marti, 2018 – Das Foto zeigt Ilse Kokula.
