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Trockne niemals Tränen ohne Handschuhe: AIDS in den 1980ern | Lesung und Gespräch

 

Die AIDS-Krise der 1980er Jahre – Erinnern, erzählen, verstehen. Gardells Werk erzählt von Liebe, Freundschaft, Angst und Solidarität in einer Zeit, in der AIDS das Leben vieler schwuler Männer radikal veränderte. Die Geschichte spielt im Stockholm der späten 1980er und frühen 1990er Jahre – und steht zugleich stellvertretend für eine Generation, deren Erfahrungen bis heute nachwirken.

Dr. Gottfried Lorenz stellt den international gefeierten Dokumentarroman Trockne niemals Tränen ohne Handschuhe des schwedischen Autors Jonas Gardell vor – ein bewegendes literarisches Zeugnis über die Zeit der HIV/AIDS-Krise in den 1980er Jahren in Schweden.

Der Roman erzählt die Geschichte einer Gruppe junger schwuler Männer im Stockholm der 1980er Jahre – einer Zeit, in der die aufkommende AIDS-Epidemie ihr Leben radikal verändert. Im Zentrum stehen Liebe, Freundschaft, Hoffnung und die Suche nach Zugehörigkeit, aber auch Angst, gesellschaftliche Ausgrenzung und der Verlust vieler Weggefährten. Mit großer emotionaler Kraft schildert der Autor, wie die Krankheit eine ganze Generation erschütterte und zugleich neue Formen von Solidarität innerhalb der Community entstehen ließ. Das Werk verbindet persönliche Schicksale mit der gesellschaftlichen Realität der damaligen Zeit und gilt als eines der eindrucksvollsten literarischen Zeugnisse über die AIDS-Krise.

Dr. Goffried Lorenz hat das Werk aus dem Schwedischen ins Deutsche übersetzt; die deutsche Übersetzung ist erst in diesem Jahr (2026) erschienen. Für diese Ausgabe hat er den Text zudem umfassend ergänzt: mit erläuternden Anmerkungen, historischen Einordnungen sowie eigenen Essays und Stadterkundungen, die die Geschichte der AIDS-Krise und des queeren Lebens in einen größeren gesellschaftlichen Kontext stellen.

In der Lesung wird Lorenz ausgewählte Passagen präsentieren, Einblicke in die Entstehung der deutschen Ausgabe geben und gemeinsam mit dem Publikum ins Gespräch kommen.

Der Abend verbindet Literatur, Zeitgeschichte und persönliche Einblicke – und lädt dazu ein, über Erinnerung, Solidarität und die Bedeutung der AIDS-Krise für die queere Community zu sprechen.

Datum: 21. Mai 2025 Zeit: 17:30 Uhr bis 19:30 Uhr Ablauf: Ab 17:30 Uhr gemeinsames Abendbrot. Die Lesung startet ab ca. 18:00 Uhr. Ort:Nachbarschaftsheim St. Pauli, Silbersackstraße 14, 20359 Hamburg

Das Nachbarschaftsheim ist barrierearm zugänglich und liegt in unmittelbarer Nähe zur S-Bahn-Station Reeperbahnsowie zur Buslinie 16. Auf Wunsch organisieren wir gern eine Begleitung von der S-Bahn-Station zur Veranstaltung.

Die Teilnahme ist kostenlos. Spenden für das Abendbrot sind willkommen, aber keine Voraussetzung für die Teilnahme. Eine Anmeldung erleichtert die Organisation

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Foto und (c) Dr. Gottfried Lorenz, 2026