Herzliche Einladung zum queeren Filmabend! „Tunten zwecklos“ – Das geheime Leben der Hamburger Bollenmädels
Am Montag, den 13.10.25 | 18:00 – 20:30 Uhr, in der Auferstehungskirche Lurup
Wir laden alle Menschen – queere wie nicht-queere – herzlich ein zu einem berührenden dokumentarischen Filmabend. Der Film von Jutta Riedel und Mirek Balonis porträtiert eine Gruppe schwuler Freunde, die sich in der Hamburger Szene der 80er Jahre zusammenfand und bis heute durch zahlreiche Aktionen und Auftritte in humorvoller Weise für eine offene Gesellschaft eintritt. Über behutsame Interviews, Archiv-Medien und Animationsteile wird der Film zum Generationenporträt der deutschen Schwulenbewegung.
Der Abend wird organisiert vom Projekt Mittenmang in Lurup in Zusammenarbeit mit dem Projekt Älterwerden unterm Regenbogen. Nach dem Film besteht Gelegenheit zum Austausch mit den Protagonisten.
Veranstaltungsort: Auferstehungskirche Hamburg-Lurup, Luruper Hauptstraße 155, 22547 Hamburg (Gemeindesaal, barrierefrei, Parkplätze vorhanden). Eintritt frei, Softdrinks und Knabbereien inklusive! Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Weitere Infos:
Stefanie Janssen | Tel. 040 30620 339 | Mail: janssen@diakonie-hamburg.de
Kerstin Frerichs | Tel. 0176 4766 6706 | Mail: frerichs@kirche-lurup.de
Worum gehts genau: Die Hamburger Bollenmädels stehen für viele Homosexuelle, die in den frühen 1980ern ihr Coming-out in der deutschen Provinz durchlitten haben: Neun sehr unterschiedliche Männer lernen sich Ende der 1980er in Hamburg kennen, werden Freunde und fummeln sich seitdem bei CSD und anderen Aktionen als Schwarzwaldmädel auf. Sie agieren anarchisch und mit sehr viel Spaß. Ihr Engagement für Vielfalt und Gleichstellung ist heute nach wie vor ungebremst. 2018 schenken sie auf offizielle Einladung hin dem Manneken Pis ein selbstgeschneidertes Dirndl – das erste weibliche Kostüm des Brüsseler Wahrzeichens seit 400 Jahren. Die Einkleidung vor Ort entwickelt sich spontan zu einem multikulturellen Straßenfest.
In Interviews erzählen die Bollenmädels von Kindheit und Coming-out, Sexualität und Aids-Krise und von Pflege und Tod der Eltern und ziehen vorläufige Resümees einzelner Lebensläufe. Über die unterschiedlichen Archiv-Medien und Animationsteile wird der Film auch zum Generationenporträt und bildet einen Ausschnitt der Schwulenbewegung in Deutschland ab. (Quelle: TRAWA FILM)
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